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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Mittwoch, 13. Februar 2014

Engagement mit Tradition

Hauptversammlung der Niederwürzbacher Feuerwehr – Erhebliche Personalprobleme

Die Niederwürzbacher Feuerwehr hielt ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Nachwuchsarbeit und Mitgliederwerbung standen unter anderem im Vordergrund. Daneben wurde Alois Motsch geehrt, der seit 40 Jahren zum Löschbezirk Niederwürzbach gehört.

Niederwürzbach. Die Nachwuchsarbeit, die Mitgliederwerbung und Personalprobleme standen im Mittelpunkt der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung der Niederwürzbacher Feuerwehr. Kreisbrandmeister Timo Meyer zollte der „ehrlichen Bestandsaufnahme“ hinsichtlich der Personalprobleme großen Respekt. Seiner Einschätzung nach werden auch andere Wehren im Kreis über kurz oder lang über ähnliche Probleme zu berichten haben.

25 Männer und drei Frauen

Wie die Niederwürzbacher Wehr in einer Presseerklärung mitteilt, bestünden erhebliche Personalprobleme, obwohl in den beiden letzten Jahren vier Jugendliche von der Jugendwehr zur Aktiven Wehr überwechselten. Statt der gesetzlich verlangten 37 Mitglieder verfüge der Löschbezirk nur über 25 Männer und drei Frauen. Bürgermeisterin und die Politik wurden aufgefordert gegenzusteuern. Aufgrund der dünnen Personaldecke sei die Lage im größten Blieskasteler Stadtteil insbesondere tagsüber, wenn die Feuerwehrangehörigen an ihren Arbeitsstellen außerhalb weilen, kritisch zu sehen. „Bisher hatten wir Glück gehabt“, so Löschbezirksführer Christian Märkert und verwies auf die im Jahr 2013 abgearbeiteten zwölf Einsätze, bei denen eine Person gerettet werden konnte. Insgesamt seien bei allen Einsätzen 225 Stunden unentgeltlich abgeleistet worden. Auf die Personalprobleme habe der Löschbezirk mit umfangreichen Mitgliederwerbemaßnahmen reagiert. „So wurden eigens entworfene Werbeflyer für die Mitgliedschaft bei der örtlichen Wehr an alle Haushalte in Niederwürzbach und Seelbach verteilt. Die stetige Präsenz der Feuerwehr im Ort und innerhalb des Dorfgeschehens bei Veranstaltungen, Festen und Beteiligung bei Maßnahmen zur Dorferneuerung solle zur Werbung in eigener Sache dienen“, heißt es. Auch die Außendarstellung des Löschbezirkes anlässlich der traditionellen Veranstaltung des Tages der offenen Tür am ersten Wochenende im Juni eines jeden Jahres und eine eigene Homepage im Internet seien starke Ausrufezeichen, die die Würzbacher Wehr in Sachen Mitgliederwerbung zu setzen im Stande ist. „Da es sich bei der Aufstellung und beim Betrieb der Feuerwehr um eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Stadt handelt“, so Märkert, „sind die Bürgermeisterin und der Stadtrat gefordert, sich zunächst überhaupt des Problems bewusst zu werden und nach Lösungsansätzen zu suchen“. Der demografische Wandel mache auch vor der Feuerwehr nicht halt und spiegele sich bei der Altersstruktur der Würzbacher Wehr deutlich wider: „Wir werden älter und weniger, und die Situation ist zumindest kurzfristig nicht umkehrbar“, bringt der Feuerwehrchef die Lage auf den Punkt. Alle Beteiligten, die Politik, die Verwaltung und die Feuerwehr selbst, seien aufgefordert, sich den Herausforderungen, die die demografische Veränderung im Bereich des Feuerwehrwesens mit sich bringen wird, gemeinsam zu stellen. „Die Gewinnung von neuen Mitgliedern muss höchste Priorität haben, damit es mittelfristig noch eine Feuerwehr in Niederwürzbach gibt“, so Märkert abschließend.

Dienstzeiturkunde mit Orden

Und beim Thema „Älter werden“ angekommen, fiel Märkert die Überleitung zu einer Mitgliederehrung nicht sonderlich schwer: Alois Motsch gehört seit 40 Jahren dem Löschbezirk Niederwürzbach an; Albert Zitt als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes nahm die Ehrung vor und überreichte die Dienstzeiturkunde mit Orden.

feuerwehr-niederwuerzbach.de

Zum Thema:
HintergrundDer Beauftragte für die Jugendwehr Lutz Backes und sein Team mit Sabrina Groh, Philipp Tönjes und Jan Kendziora leisten Jugendarbeit im besten Sinne. Neben den praktischen Übungen im Bereich des Feuerwehrwesens stehen vielfältige Freizeitaktivitäten mit Sport und Spiel, Nachtwanderungen, Zeltlager, Kinobesuche und vieles mehr auf dem Programm. „Und das Wichtigste dabei“, so Backes in seinem Jahresbericht, „die Jugendlichen lernen schon früh soziale Kompetenzen, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung reifen lassen und die sie später im Beruf, aber auch privat weiter bringen werden. Vor allem aber erkennen die Jugendlichen, wie wichtig es ist, sich für andere und die Allgemeinheit einzusetzen“. Derzeit zählt die Jugendfeuerwehr in Niederwürzbach sechs Mitglieder; die Jugendlichen treffen sich immer freitags um 18.15 Uhr im Feuerwehrhaus. Interessenten sind stets willkommen, auch wer nur mal „reinschnuppern“ möchte. bea






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