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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Dienstag, 28. September 2010

Sturm und viele Verletzte

Einsatzleitung zufrieden mit nächtlicher Feuerwehr-Großübung in Hassel

Nach einem Sturm gab’s zehn Verletzte in einem Zug - die Aufgabenstellung der Großübung von Feuerwehren und anderen Organisationen in der Nacht zum Sonntag an der Bahnstrecke bei Hassel war schwierig. Die Einsatzleitung zog ein positives Fazit.

Hassel. "Zehn zum Teil schwer verletzte Fahrgäste in einem Zug ist die Bilanz nach dem Sturm in der letzten Nacht." Diesem Übungsszenario an der Bahnstrecke zwischen Saarbrücken und Pirmasens bei Hassel stellten sich mehrere Freiwillige Feuerwehren in der Nacht zum Sonntag zusammen mit der Bundespolizeiinspektion Bexbach. Zu den Hauptübungszielen aller Unternehmen, Behörden und Organisationen gehörten eine effektive Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sowie die Überprüfung der Melde-, Alarmierungs- und Informationswege. Als Schwerpunkt im Bereich der Feuerwehr war das schnelle Auffinden und Erreichen der Einsatzstelle, das zügige Durchführen der Menschenrettung, das Ausleuchten der Einsatzstelle und die Abwehr von Gefahren an der Einsatzstelle insbesondere die spezifischen Gefahren der Bahn zu sehen.

Verschiedene Löschbezirke
Aktiv an der Übung, für die um 0.50 Uhr alarmiert wurde, beteiligten sich Feuerwehrleute der Löschbezirke Hassel, Rohrbach und Niederwürzbach, Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Bexbach, die Deutsche Bahn AG mit ihrem Notfallmanagement sowie mit der Bereitstellung des Zuges, die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die Rettungsleitstelle des Saarlandes und das THW. Die Mitglieder der RUND (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung), einer Gruppe des Kreis- feuerwehrverbandes Saarpfalz, mimten die verletzten Fahrgäste im Zug. Christian Märkert, Übungsleitung und stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Blieskastel, kommentierte den Übungsverlauf: "Zusammenfassend lässt sich ein sehr positives Fazit ziehen. Übungen werden deshalb durchgeführt um Probleme und Schwachpunkte aufzudecken um in der Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Die Übung hat im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert." Eine Besonderheit der Übung stellte das Auffinden und die Zugänglichkeit zur Schadensstelle dar. Das Auffinden und die Zugänglichkeit stellen sich deshalb schwierig dar, da sich die Unfallstelle in einem Geländeeinschnitt befindet. Links und rechts der "Unfallstelle" erheben sich fünf Meter hohe Wände. Eine Zufahrt mit den Rettungsfahrzeugen an die Unfallstelle ist auf Grund der Unwegsamkeit nicht möglich. Die Zugänglichkeit zu einem Zug in einem Geländeeinschnitt verhält sich ähnlich wie die zu einem Zug in einem Tunnel.

Mit tragbaren Leitern
Für eine erste Zugänglichkeit kann zwar die Unfallstelle mittels tragbare Leitern schnell erreicht werden, jedoch die Rettung von Verletzten mit diesen Tragen und der Transport von schwerem Material lässt sich fast ausschließlich nur über den Schienenweg, der noch dazu mit einem langen Anmarschweg verbunden ist, realisieren. In diesem Fall beträgt der Anmarschweg (das ist Entfernung vom Bahnhof Hassel bis zur Unglücksstelle) immerhin rund 700 Meter. Auf Grund der nächtlichen Zeit kam neben dem schwierigen Gelände die Dunkelheit als Erschwernis hinzu. Das Ausleuchten der Einsatzstelle und deren Umgebung stellen einen immensen logistischen und personellen Aufwand neben der vorrangigen Aufgabe einer zügigen Menschenrettung dar. Um weitere Unfälle zu verhindern, ist eine möglichst gute Ausleuchtung gerade im schwierig zu begehenden Gleisbereich sehr wichtig. red






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