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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Mittwoch, 23. Juni 2010

Wolfgang Nehlig geht in Ruhestand

Blieskasteler Stadtwehrführer erreicht die Altersgrenze - Frank Heß ist Nachfolger

Seit exakt 20 Jahren leitet Wolfgang Nehlig als Stadt-Wehrführer die Geschicke der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Blieskastel. Durch Erreichen der Altersgrenze endet Ende des Monats seine Amtszeit. Zum Nachfolger wurde Frank Heß vom Löschbezirk Böckweiler gewählt.

Von SZ-Mitarbeiter Hans Hurth

Blieskastel/Bierbach. In der Pirminiushalle Bierbach begrüßte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, neben den Ehren-Stadtwehrführen Otmar Schuler und Walter Holländer, die Aktiven der 15 Löschbezirke (derzeit 433). "Ihnen allen sowie Wehrführer Wolfgang Nehlig gilt Respekt und Anerkennung der Öffentlichkeit. Denn gerade in der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren", betonte die Verwaltungschefin.
In seinem letzten Bericht blickte Wolfgang Nehlig auf die vergangenen acht Jahre zurück. "Die Zahl der Wehrleute blieb seit 2002 mit 433 konstant, die Alters- (145) und die Jugendwehr (184) verzeichneten leichten Zuwachs", so der Stadt-Wehrführer, der die Arbeit der 14 Jugendwehren herausstellte. "Insgesamt liegen wir bei den Aktiven im Stadtgebiet mit zwölf Kameraden über der Sollstärke des im Jahr 2008 erstellten Brandschutzbedarfsplans, wobei einige Löschbezirke allerdings die Sollstärke unterschritten haben."
Als Aushängeschild jeder Feuerwehr bezeichnete Nehlig die Ausbildung. "398 Kameraden haben sich auf Stadt- und Kreisebene fortgebildet, dazu 311 an der Landesfeuerwehrschule", so der 60-Jährige, der bei den Gruppenleitern (124 statt wie vorgesehen 160) noch Nachholbedarf sieht. Sieben Löschbezirke durften sich in den zurückliegenden Jahren über neue Einsatzfahrzeuge freuen, als nächster Bezirk sei 2011 Böckweiler dran.
Ein ausdrücklicher Dank galt Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener für ihre Unterstützung auf Kreis- und Landesebene, die beim Anbau des Gerätehauses in Niederwürzbach und beim Neubau des Gerätehauses in Breitfurt ebenso Früchte trug wie bei der Beschaffung zweier Schnell-Einsatzboote, einem Sprung-Retter sowie Notstromgeräten. Durch digitale Meldeempfänger konnten die meisten analogen Empfänger ersetzt werden. Nehlig dankte seinem Vertreter Werner Breier, zugleich Leiter der Atemschutz-Werkstatt, sowie Bettina und Uwe Meyer, Michael Müller und Christoph Harz, Mitarbeiter in der Kleiderklammer.
Bei den von Wolfgang Nehlig abschließend genannten Zahlen wurde deutlich, wie wichtig eine schlagkräftige Feuerwehr im Stadtgebiet ist: In 1763 Einsätzen leisteten die Kameraden 18 744 Stunden ehrenamtlichen Dienst, 130 Menschenleben konnten gerettet werden und viele Veranstaltungen, etwa die Trofeo Karlsberg, erfolgreich begleitet werden. "Als Stadt-Wehrführer habe ich seit dem Jahr 2002 insgesamt 1459 Termine (4693 Stunden) wahrgenommen, war mithin 200 Tage nur für die Wehr im Einsatz. Dies wäre ohne die Unterstützung meiner Ehefrau Petra und der Kinder Sabrina und Marco nicht möglich gewesen."

Am Freitag, 2. Juli, wird Wolfgang Nehlig offiziell verabschiedet werden. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Bliesgaufesthalle.

Auf einen Blick

Bei der Neuwahl des Stadt-Wehrführers setzte sich nach geheimer Abstimmung Frank Heß vom Löschbezirk Böckweiler mit 149 zu 89 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Thomas Kessler (Löschbezirk Blieskastel-Mitte) durch. Der 41-jährige Heß ist gebürtiger Rentrischer und beim Saarpfalz-Kreis beschäftigt. Zum Stellvertreter wurde der einzige Kandidat Christian Märkert vom Löschbezirk Niederwürzbach bei 89 Gegenstimmen und 27 Enthaltungen gewählt.






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