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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Montag, 01. März 2010

Orkanböen erzwingen Einsätze im Minutentakt

Sturmtief Xynthia bereitete gestern den Hilfskräften von Feuerwehr, THW und Polizei jede Menge Arbeit

Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, abgedeckte Dächer: Sturm- und Orkanböen haben am Sonntag auch in St. Ingbert und dem Bliestal tiefe Spuren hinterlassen. Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk waren bis in den Abend im Dauereinsatz.

St. Ingbert/Bliestal. Einsätze im Minutentakt bescherte gestern das Sturmtief Xynthia den Helfern der Feuerwehr und des THW in unserer Region. Gegen 10.30 Uhr hatten die Orkanböen zunächst in Rentrisch und St. Ingbert die ersten Bäume umgestürzt. "Kurze Zeit später waren dann alle fünf Löschbezirke überall im St. Ingberter Stadtgebiet wegen Windbruch und weggewehter Ziegel gefordert", berichtete Timo Meyer. Der St. Ingberter Wehrführer hatte gegen Mittag die Einsatzleitung übernommen, als sich abzeichnete, dass Xynthia für die ganze Stadt ein "Großschadensereignis" zu werden drohte.

Gegen 13 Uhr hatten sich Feuerwehr und THW zudem entschlossen, ihre Einsätze in St. Ingbert von einer zentralen Stelle zu koordinieren. Dazu wurde eine mobile Führungsstelle des THW auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus aufgebaut. Aus einem Raum der Führungsstelle wurden die Einsatzfahrzeuge nach den Notrufen ins Stadtgebiet beordert, in einem anderen war fortan die Funkzentrale. Die Lösung bewährte sich beim Einsatz der insgesamt 120 Feuerwehr- und 38 THW-Helfer alleine in St.Ingbert. An einer Tafel mit Stadtkarte und Einsatzübersicht wurden ständig neue Fahrzeuge markiert, die gerade im Einsatz waren, an einer anderen Stelle verzeichnete ein THW-Helfer ständig die aktuelle Wetterlage. Der Eintrag "Orkanböe mit maximal 107 Stundenkilometer"zeigte, mit welchen Windgeschwindigkeit Xynthia über die Region raste.
Bei der Vielzahl der Alarmierungen war es am Nachmittag auch in der Leitstelle kaum möglich, den Überblick zu behalten. "In der Weststraße sind etliche Bäume umgestürzt", sagte Wehrführer Meyer. "Weil aber während des dortigen Einsatzes ständig neuer Windbruch hinzukam, haben wir unseren Einsatz abgebrochen und die Straße sperren lassen. Das war auch für unsere Leute zu gefährlich." Länger gesperrt war am frühen Nachmittag auch die Straße zum Glashütter Weiher in Rohrbach, wo ebenfalls Bäume umgestürzt waren. Zeitgleich wurden in der Post- und der Kohlenstraße in St. Ingbert Ziegel abgedeckt. Die Feuerwehr hatte aber nicht nur mit Sturmfolgen zu tun. Gegen 14.30 Uhr wurde zusätzlich ein Kaminbrand in einem Wohnhaus in Hassel gemeldet. Wie die St. Ingberter Wehr am Abend mitteilte, rückten die Helfer am Sonntag zu rund 90 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus.

Im Bliestal waren rund 80 Wehrleute aus Blieskastel und den Stadtteilen über den gesamten Nachmittag hinweg gefordert. Wie Blieskastels Wehrsprecher Marco Nehlig am Sonntagabend erklärte, mussten die Helfer zu insgesamt 35 Einsätzen ausrücken. Umgestürzte Bäume zwischen Lautzkirchen und Niederwürzbach, in Ballweiler, Mimbach und Niederwürzbach galt es zu beseitigen. Darüber hinaus zählten abgedeckte Dächer in Ballweiler, Breitfurt, Mimbach und Niederwürzbach zu der Sturm-Bilanz der Einsatzkräfte. Wie die Polizei gestern Abend auf Anfrage erklärte, wurden auch zahlreiche parkende Autos von herabfallenden Ziegeln beschädigt. Über den Sachschaden konnten die Beamten gestern allerdings noch keine Angaben machen. Darüber hinaus wurden durch die orkanartigen Böen Baustellenschilder durch die Luft gewirbelt. Im Laufe des Tages waren unter anderem die Landstraßen zwischen Blieskastel und Niederwürzbach sowie Blieskastel und Kirkel für den Verkehr gesperrt worden. Die Sperrungen waren am späten Nachmittag aufgehoben worden. schet/ert






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