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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Mittwoch, 01. Juli 2009

Regionalzug erfasst Lkw-Anhänger

Bierbach: Zuginsassen und Lastwagenfahrer kommen mit dem Schrecken davon

Weil ein Lkw beim Überqueren der Bahngleise verkehrsbedingt anhalten musste, wäre es in Bierbach gestern beinahe zur Katastrophe gekommen. Der Zugführer machte eine Notbremsung, konnte einen Unfall aber nicht vermeiden. Es entstand Millionenschaden.

Von Manfred Schetting und Joachim Schickert (SZ)

Bierbach. Glück im Unglück hatten am gestrigen Dienstagmorgen ein Lastwagenfahrer und die Insassen eines Regionalzugs, als es um 7.40 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen dem Zug und einem niederländischen Lkw an einem Bahnübergang in Bierbach kam. Es gab keine Verletzten, ein Fahrgast erlitt einen Schock.
Wie die Polizei berichtet, war der Personenzug in Richtung Pirmasens unterwegs, als der Lokführer an dem Bahnübergang wenige hundert Meter hinter dem Bierbacher Bahnhof sah, dass der Anhänger des Lastwagens auf den Gleisen stand. Er aktivierte sofort die Notbremse, doch es reichte nicht mehr, und es kam zur Kollision. Wie die Polizei weiter mitteilt, war der 32-jährige Lastwagenfahrer auf der Zufahrtsstraße zum Gelände der Firma Terex-Demag unterwegs, als er die Bahngleise überquerte und dann verkehrsbedingt anhalten musste. Der Anhänger habe noch auf den Gleisen gestanden, als die Bahnschranke nach unten ging und es zum Zusammenstoß kam, wobei sich der Triebwagen mit dem Anhänger verkeilte. Laut Polizei saßen im Regionalexpress sieben Personen. Nach derzeitiger Einschätzung beläuft sich der Sachschaden am Zug, an den Schranken und am Gleiskörper auf rund eine Million Euro. Der Schaden am Lkw wird auf etwa 100 000 Euro geschätzt.

Nach Auskunft der Bundespolizei soll die Strecke heute früh wieder für den Zugverkehr geöffnet werden. Da sich Gleise im Bereich des Bahnübergangs verschoben hätten, müssten diese erst wieder instand gesetzt werden, hieß es gestern Nachmittag.

Wie die Blieskasteler Feuerwehr ergänzend mitteilt, waren die Wehrleute um 7.56 Uhr alarmiert worden. Die Wehr war mit sechs Löschfahrzeugen und 22 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Die Feuerwehrleute, deren Einsatz der Blieskasteler Wehrführer Wolfgang Nehlig koordinierte, sorgten am Triebwagen für den Brandschutz und banden die nach dem Unfall aus dem Zug auslaufenden Flüssigkeiten. Glimpflich ist der Unfall nach Einschätzung der Wehr auch deshalb ausgegangen, weil der Zug kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof mit geringer Geschwindigkeit unterwegs war.






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