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Quelle: Blieskasteler Nachrichten
Datum: Freitag, 12. Mai 2006

DRK und Feuerwehr übten gemeinsam

Im Niederwürzbacher Schwesternhaus übten die Einsatzkräfte des DRK Ortsverein Niederwürzbach und der der Feuerwehren aus Hassel und Niederwürzbach gemeinsam den Ernstfall. Am 24.04.2006, einem Montagabend, startete gegen 19:15 Uhr die Übung in der Niederwürzbacher Pfeifferfelder Straße. Mehrere Mimen aus den Reihen des DRK und der Feuerwehr wurden von der Truppe der realistischen Unfalldarstellung mit Verletzungen "präpariert" und entsprechend geschminkt. Die realistische Lage komplettierten drei Nebelmaschinen, die die Sichtweite im Gebäude teilweise auf unter einen Meter schrumpfen ließen. So präpariert, konnte die Übung beginnen. Angenommen war ein Kellerbrand.
Gegen 19:15 Uhr rückten die beiden Fahrzeuge der Niederwürzbacher Wehr an, gefolgt von einem Krankentransportwagen des DRK und der Feuerwehr aus Hassel. Eine Person machte bereits am Fenster des ersten Stockwerks auf sich und die Lage im Inneren aufmerksam. Mit der Leiter wurde der Verletzte gerettet und zur weiteren Versorgung dem DRK übergeben. Durch weitere Informationen von Beteiligten konnte sich der Einsatzleiter Michael Massl ein Bild der Lage machen. Die Übungsleiter hatten zuvor einige Mimen und Übungspuppen im Haus versteckt. Die Feuerwehr bildete zwei Einsatzabschnitte und versuchte mit dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Trupps unter Atemschutz die Personen zu finden.
Die Orientierung im Gebäude war sehr schwierig. Wie im Ernstfall fanden die Einsatzkräfte ein unbekanntes Gebäude vor und mussten sich bei geringer Sicht "vortasten". Mit Fluchthauben bzw. Atemschutzmasken konnten die Mimen sicher aus dem Gebäude gebracht werden.
Die weitere Versorgung der "Verletzten" oblag dem DRK. Eine Gruppe von Helfern hatte kurz zuvor die Ausbildung zum Sanitäter (Stufe A) abgeschlossen. Für diese Einsatzkräfte diente die Übung als Abschluss der Ausbildung. Am Niederwürzbacher DRK-Heim hatte man einen Verletztensammelplatz eingerichtet. Die Mimen wurden hier entsprechen der simulierten Verletzungen versorgt.
Diese Übung war besonders für die Feuerwehren sehr realistisch. Die Sichtweite von unter einem Meter und der Einsatz von Atemschutzgeräten bot eine hervorragende Basis zum üben. Die zahlreichen Mimen trugen mit gekonnter schauspielerischer Leistung ebenfalls dazu bei, die Einsatzkräfte realitätsnah zu beschäftigten.
Gegen 20:30 Uhr wurde die Übung für beendet erklärt und man traf sich 30 Minuten später zum gemütlichen Ausklang im Gerätehaus der Feuerwehr Niederwürzbach. Bei Getränken und Wiener Würstchen verbrachten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Abend.
Mit insgesamt über 80 Einsatzkräften und Beteiligten war dies einer der größten Übungen der letzten Jahre in Niederwürzbach. Neben der Abarbeitung der Schadenslage war das gegenseitige Kennenlernen und die Verbesserung der Zusammenarbeit ein Ziel des Übungsabends.
Die Feuerwehren aus Hassel und Niederwürzbach konnten die bestehende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Gegenwärtig üben drei Niederwürzbacher Feuerwehrleute mit den Kameraden aus Hassel für die Abnahme der Leistungsspange der Stufe Bronze am Sonntag, den 13.05.2006 in Kirkel.

Weitere Informationen und Bilder:
http://www.feuerwehr-niederwuerzbach.de






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