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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Mittwoch, 26. April 2006

Helfer arbeiten Hand in Hand

Spektakuläre Großübung: Feuerwehr Niederwürzbach und DRK gemeinsam im Einsatz

von sz-mitarbeiter erich schwarz

Insgesamt über 80 Helfer waren bei der gemeinsamen Großübung von Feuerwehr und Deutschem Rotem Kreuz in Niederwürzbach im Einsatz. Unter realistischen Bedingungen mussten die Helfer bei einem angenommenen Kellerbrand im ehemaligen Schwesternhaus in der Pfeifferfelderstraße in Niederwürzbach Verletzte bergen, versorgen und den "Brand" löschen.

Niederwürzbach. Es war sehr realistisch und man merkte den Einsatzleitern wie allen eingesetzten Kräften die hohe Konzentration an: Die gemeinsame Übung der Feuerwehren aus den Löschbezirken Niederwürzbach und dem benachbarten Hassel sowie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Ortsverband Niederwürzbach, war nicht einfach nur ein Planspiel, sondern unter sehr echten Bedingungen konzipiert. Die Großübung stellte alle Beteiligten vor eine große Herausforderung. Angenommen war ein Kellerbrand im ehemaligen Schwesternhaus in der Pfeifferfelderstraße in Niederwürzbach. Und es stellte sich dann auch gleich heraus, dass mehrere "Verletzte" im Haus aufzuspüren waren. Nicht wesentlich mehr Informationen hatten die Wehrleute und Sanitäter zu Beginn der Übung.

Henry Servatius, Wehrführer des Würzbacher Löschbezirks, stellte die Ziele der Übung im Gespräch mit unserer Zeitung heraus: "Für die Wehren geht es darum, schwerpunktmäßig die Arbeit mit schwerem Atemschutz zu üben. Und es wird dann hinterher auch die Aufgaben der Wehren sein, die Räume wieder luftrein zu machen, also sozusagen zu durchlüften", so die Übungsdetails für die Wehrleute. Das DRK hingegen nutzte die Großübung, um frisch ausgebildete Jungsanitäter und -sanitäterinnen unter realistischen Bedingungen in die Arbeit einzuführen und auch den Stand der erlernten Fähigkeiten zu überprüfen. Und dass diese gemeinsame Übung Sinn machte, das, so Wehrführer Servatius, habe man spätestens seit dem Zugunglück nahe der Breiter Mühle vor Monaten hautnah erleben können. Zur Hasseler Wehr bestehen freundschaftliche Beziehungen. Und dass man gemeinsam zum Einsatz kommt, ist bei zwei Nachbarwehren immer realistisch, merkten die Einsatzleiter an.

Und so war die Übung denn auch konkret angelegt: Als die ersten Wehrmänner am Einsatzort eintrafen, fanden sie dort kreischende, in Panik geratene Verletzte vor, von der DRK-"Schminktruppe" sehr echt als Verletzte "präpariert". Und es war sicherlich für die Einsatzkräfte nicht einfach, die unter Schock Stehenden zu evakuieren. Dass die Übung nahe an der Wirklichkeit war, zeigte auch der weitere Verlauf: Die enge Pfeifferfelderstraße in Niederwürzbach war eine echte Herausforderung für die Fahrer der großen Einsatzfahrzeuge, und auch die Krankenwagen des DRK kamen mitunter nicht durch oder mussten unter schwierigen Bedingungen wenden.

Hohe Rauchentwicklung, täuschend echt durch eine Nebelmaschine produziert, stellte auch die Träger der Atemschutzeinrichtungen vor große Herausforderungen. Und so waren die eingesetzten Kräfte am Schluß der Übung sichtlich am Ende ihrer Kräfte.

"Mitunter läuft es ja beim richtigen Einsatz auch sehr chaotisch. Deshalb sind solche Übungen ganz wichtig", so Harald Hauth, DRK-Sanitäter.

Neben mehreren Schwer- und Leichtverletzten musste auch ein Tier (es war nur ein Plüsch-Hund) geborgen werden. Die "Verletzten" wurden zum Verbandsplatz des DRK gebracht, wo auch Getränke für die vielen Helfer bereit standen. Insgesamt über 80 Helfer waren bei der Großübung im Einsatz, davon stellte das DRK rund 30 Einsatzkräfte, wie dessen Einsatzleiter Erich Becker mitteilte. "Wir haben viele junge Kräfte, für die ist es wichtig, auch einmal unter solchen Bedingungen zu üben", so Becker.






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