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Presseinformation

Datum: Freitag, 30. Dezember 2005

Rauchmelder: Es geht um Menschen, nicht um Kosten

Vorstoß des Deutschen Mieterbundes ist für die Feuerwehren befremdlich

30.12.2005, Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband reagiert mit Unverständnis auf die Ablehnung einer Rauchmelderpflicht durch den Deutschen Mieterbund (DMB). Entsprechende Forderungen hatte DMB-Bundesdirektor Dr. Franz-Georg Rips nach dem folgenschweren Wohnungsbrand mit fünf Todesopfern in Köln erhoben.

„Hier geht es nicht um Geld, sondern um Menschenleben. Dass den Mieterbund die geringen Kosten für Rauchmelder offenbar mehr belasten als die Sorge um die Gesundheit seiner Mitglieder, ist für die Feuerwehren mehr als befremdlich. Der Deutsche Feuerwehrverband hat eine Reihe von teils harschen Reaktionen aus den Feuerwehren erhalten. Der Vorstoß des Mieterbundes wirft die häusliche Sicherheit um Jahre zurück“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Der Mieterbund hat nach Auffassung des DFV augenscheinlich die Entwicklung verschlafen. Ackermann: „Die vom Mieterbund geforderten Aufklärungskampagnen führen Feuerwehren und Versicherungen in Deutschland seit Jahren durch – leider hat sich die Ausstattung der Privathaushalte mit Rauchmeldern dadurch nur minimal erhöht. In Skandinavien und den USA ist die häusliche Sicherheit um ein Vielfaches weiter entwickelt.“

Investitionen in Rauchmelder für eine Wohnung sind gering. Die jährliche Kontrolle der Batterien könne auch den Mietern übertragen werden. DFV-Vizepräsident Ackermann: „Soviel Selbstverantwortung sollte jeder Bürger als Selbstverständlichkeit übernehmen. Wir setzen darauf, dass die Menschen dies verstehen und dass unsere Argumente sich in der Politik durchsetzen. Nur Rauchmelder verringern die Zahl der Brandtoten, die Zahl der Verletzten durch Rauchvergiftungen – und minimieren nebenbei auch die Brandschäden in Wohnungen und die Folgeschäden in Mehrfamilienhäusern für alle Bewohner. Auch das sollte der Mieterbund einmal bedenken.“






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