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Quelle:

Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Montag, 26. September 2005

Rettung im Wasser und auf dem Baum

Beim Berufsfeuerwehrtag übte die Jugendwehr Niederwürzbach den Ernstfall

von sz-Mitarbeiter Jörg Martin

So richtig mit Blaulicht und Sirene übten die Jugendlichen der Feuerwehr Niederwürzbach verschiedene Ernstfälle. Dabei galt es auch, eine leblose Person aus dem Niederwürzbacher Weiher zu retten.

Niederwürzbach. "Wir sind der Angriffstrupp", rufen sich am Samstag um 13.51 Uhr aufgeregt zwei Teenager zu. Dabei handelt es sich um die Absprache von Angehörigen der Jugendfeuerwehr in einem von zwei Einsatzwagen. Mit Blaulicht geht es durch die Straßen. Keiner - außer dem Fahrer - weiß, wohin es geht und was einen dort erwarten wird. Sabrina Groh, die Jugendwehr-Sprecherin, meldet per Funk der Leitstelle die Ausfahrt. 60 Sekunden zuvor hatten alle Teilnehmer durch einen Gong und eine Durchsage im Feuerwehrhaus das Signal zum Anziehen und Aufsitzen bekommen.

Sonnenhungrige und Spaziergänger schauen verwundert, als die Feuerwehr am Einsatzort, dem Würzbacher Weiher, eintrifft. Weiter vorne treibt ein Körper leblos auf dem Wasser. Die Jungs und Mädchen springen ab, laden das Schlauchboot vom Anhänger und ziehen die Schwimmwesten an. Kameraden der aktiven Wehr reichen ihnen Paddel und helfen, das Boot anzuschieben. Ein Funkgerät wird gereicht. Kurze Zeit später sieht man die vier, als sie mitten auf dem Wasser eine Puppe ins Boot ziehen. Dann der Funkspruch: "Person wurde gerettet. Wir sind auf dem Rückweg." Um 14:05 Uhr ist die Puppe wieder an Land, das Boot wieder auf dem Hänger. Sieben Minuten danach ist der LKW wieder auf dem Weg in die Straße Im Kellerfeld.

Wir befinden uns beim Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Niederwürzbach. Um den Teamgeist der Truppe zu festigen, hatte man sich von letzten Samstag acht Uhr an für exakt 24 Stunden Zeit genommen, um unter Echtbedingungen den Ausbildungsstand zu testen. Zwei Mädchen und vier Jungs zwischen 13 und 16 Jahren konnten erleben, was es heißt, hauptberuflich als Feuerwehrmann oder -frau zu arbeiten. Neben Theorie-Schulungen und Gerätewartung mussten alle sechs Jugendlichen immer darauf gefasst sein, dass jederzeit der Gong ertönen konnte. Keiner ahnte dabei, was ihn erwartete.

Langeweile kam in den 24 Stunden keine auf. Dafür sorgten etliche "Einsätze": Verkehrsunfall mit ausgelaufenem Benzin, ein umgestürzter Baum, ein Großflächenbrand, eine Katze auf einem Baum, ein Fehlalarm, ein Autobrand, eine hilflose Person in einer Wohnung, ein brennender Container und ein Wohnhausbrand oder auch die Bewässerung des Start- und Zielbereichs der Motocross-Strecke in der Lettkaul.

"Mir gefällt es sehr gut. Vor allem ist es lehrreich. Eine ganz andere Atmosphäre. Keiner weiß, was kommt", erzählt Sabrina Groh. Florian Luck meint gar: "Das ist ein gutes Training und sehr interessant". Da ist er mit Alexander Linz in bester Gesellschaft. Ihm gefallen "besonders die Nassübungen". "Ich bin aufgeregt. Aber es ist auch anstrengend", meint Jasmin Woinowski (14). Lutz Backes ist seit zwei Jahren der Jugendwart der Niederwürzbacher Wehr. Er betont: "Die ganze Aktion kam auf Wunsch der Jugendlichen zu Stande".






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