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Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Donnerstag, 02. Dezember 2004

Freuden und Sorgen der Feuerwehr

Kameradschaftsabend der Niederwürzbacher Wehr - Langjährige Mitglieder geehrt

Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ist in den vergangenen Jahren nicht leichter geworden. Probleme wurden auch beim Kameradschaftsabend in Niederwürzbach angesprochen.

Niederwürzbach. Mit interessanten Zahlen hat der Niederwürzbacher Löschbezirksführer Henry Servatius den Kameradschaftsabend seiner Wehr eröffnet: Im Jahr 2003 engagierten sich laut einer Statistik des Deutschen Feuerwehrverbandes bei 22362 Freiwilligen Feuerwehren 1056147 Frauen und Männer. Diese Menschen sind laut Servatius "rund um die Uhr bereit zu helfen - und das ohne finanzielle Entschädigung".

Das alles, obwohl ein Feuerwehreinsatz oft auch gefährlich werden kann. Außerdem gebe es noch andere Dinge, die nicht zur Motivation der Ehrenamtlichen beitragen, erläutert der Löschbezirksführer: "Veraltete Gerätschaften, bedingt durch die finanzielle Misere der Städte und Gemeinden, sowie oftmals das Desinteresse der Bevölkerung." Hinzu komme das Problem der Nachwuchsförderung. Bei den vielen Freizeitangeboten sei es schwierig, die Jugendlichen "bei der Stange zu halten". Deshalb appellierte Servatius an die Niederwürzbacher Kameraden, in der Öffentlichkeit sachlich zu diskutieren und Vorurteile gegenüber der Feuerwehr abzubauen.

Auch Peter Grandjean, Kreisbrandinspekteur des Saarpfalz-Kreises und damit fachlicher Berater des Landrates in Sachen Feuerwehr, kennt die Probleme der freiwilligen Helfer. Zum einen sei es durch die flexibleren Arbeitszeiten schwieriger, rund um die Uhr genug Personal zur Verfügung zu haben. Außerdem greife auch die Politik durch die Finanznot immer mehr in die Arbeit der Feuerwehr ein. Aber Grandjean konnte insofern Entwarnung geben, als die benötigte Grundausstattung im Saarpfalz-Kreis gesichert sei.

Aktive Feuerwehrfrau

Aber an diesem Abend hat man sich nicht nur Gedanken um die Zukunft gemacht, sondern sich auch über das Engagement der Mitglieder gefreut. Deshalb ehrten der stellvertretende Ortsvorsteher Kurt Schwartz, Grandjean und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Gisbert Gerhard, verdiente Mitglieder des Löschbezirks: Jörg Hüther für 20 Jahre, Rudi Schneider und Andreas Motsch für 30 Jahre, sowie Walter Groh und Gerd Walzer für 35 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Peter Hüther und Jürgen Muys sind bereits 40 Jahre in der Freiwilligen Wehr. Zum Feuerwehrmann wurden Stephan Leffer und Benjamin Noll befördert, zum Oberfeuerwehrmann Peter Enders.

Jeden Dienst hatten in diesem Jahr Christian Märkert, Gerd Walzer und Sebastian Weber wahrgenommen. Stadtjugendwart Micha Massl konnte eine junge Frau aus den Reihen der Jugendwehr in die Aktive Wehr übernehmen: Sabrina Groh wurde mit dem Alarmmeldeempfänger, kurz "Pipser" genannt, ausgestattet. Nun ist auch sie bei Einsätzen sofort informiert und kann helfen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar wird auch Sebastian Engels in die aktive Wehr übernommen. Dann können die Niederwürzbacher mit insgesamt 34 Mitgliedern in ihrem Ort für Brandschutz sorgen. Trotzdem freut sich Servatius immer über engagierte Bürger, um die Mindeststärke des Bezirks zu erreichen. seng






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