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Quelle:

Lokalseite St. Ingberter Zeitung

Datum: Freitag, 08. Oktober 2004

In 16 Minuten stand die Wasserleitung

Die Blieskasteler Jugendfeuerwehren absolvierten eine Übung an der Blies in Blickweiler

Auf dem Gelände des Gewerbeparks Mechel in Blickweiler zeigte der Blieskasteler Feuerwehr-Nachwuchs, wie er mit Schlauch und anderem Gerät umgehen kann. Die Verantwortlichen waren zufrieden.

Blickweiler. Vor der Übung auf dem Gelände des Gewerbeparks Mechel blätterten Hermann Kihm (73) und Werner Welsch (68) im Fotoalbum von 1973. "Am 14. April dieses Jahres gab es an gleicher Stelle einen Großbrand, trotz des Einsatzes aller Wehren aus dem Umkreis brannte die Holzfirma damals nieder", erinnert sich Hermann Kihm, Ehrenlöschbezirksführer und wie Welsch 40 Jahre aktiver Wehrmann, an seinen größten Einsatz.

"Die Jugendwehren treffen sich einmal im Jahr zu einer gemeinsamen Übung", erklärte Michael Massl, Stadt-Jugendfeuerwehrbeauftragter. Nach der stillen Alarmierung verfolgte auch Bürgermeister Werner Moschel interessiert die Zusammenarbeit der 72 Nachwuchsleute an für ihn bekanntem Terrain. "In den 60er Jahren habe ich zwei Jahre lang als Ferienarbeiter bei der Firma Mechel, die Trennwände für Klinken und Universitäten produzierte, gearbeitet", so Moschel.

Zunächst galt es für die Jugendwehren zur Wasserentnahme aus der knapp 300 Meter entfernten Blies zwei so genannte B-Leitungen bis zum Gewerbepark zu verlegen. "600 Meter Schlauch sind dabei von Hand auszulegen, im Ernstfall passiert dies allerdings mit dem Schlauchwagen SW 2000", sagte unserer Zeitung Stadt-Wehrführer Wolfgang Nehlig. "Verlegt sind die Schläuche in wenigen Minuten, mühsam ist das spätere Zusammenrollen, das Stunden dauern kann", weiß der Fachmann. Nach exakt 16 Minuten hieß es: Wasserleitung steht, mit 1600 Litern in der Minute bei acht Bar schoss das Nass durch die Rohre zum Verteiler, den Blickweilers Jugendbeauftragter Jochen Ropönus bediente. "Wasser Marsch" dann das Kommando für Michaela Schillo, Maike Noll und Daniela Spindler von der Jugendwehr Niederwürzbach beim Löschangriff auf das "brennende Fabrikgebäude".

Alles verlief planmäßig. "Die Schläuche waren dicht und das Wasser war beim ersten Kommando da", bilanzierte erfreut Wolfgang Nehlig. "Die Jugendlichen konnten die Wasserentnahme über eine weite Strecke kennen lernen, wichtig war die Zusammenarbeit untereinander, wenn auch bei gemäßigtem Tempo bei dieser Wasser-Sparübung." Bei einer Entnahme aus einer öffentlichen Wasserstelle kostet es Gebühren.

Bei der anschließenden Manöverkritik in der Kulturhalle servierten Harald Hebel, Joachim Bastian und Manfred Schetting den Jugendlichen eine wohl verdiente Stärkung, während der Stadtwehrführer voraus blickte und dabei für die Feuerwehren Ende 2005 mit erhöhten Kosten rechnet. "Es gibt dann keine Ersatzteile mehr für die vorhandenen Geräte, die Vielfalt soll eingeschränkt werden", stellte Nehlig fest. Gibt es bei der Jugendwehr Nachwuchsprobleme? "Eine Jugendgruppe sollte mindestens neun Mitglieder umfassen. Während einige derzeit Engpässe haben, stehen Blickweiler, Altheim und Böckweiler mit jeweils über zehn Wehrkräften bei der Jugendwehr am besten da", fasste Michael Massl zusammen. hh

Stichwort

Die erste Jugendgruppe der Jugendfeuerwehr Blieskastel gründete 1957 Ottmar Schuler in Bierbach. Heute gibt es Jugendwehren in Webenheim, Bierbach, Aßweiler, Breitfurt, Blickweiler, Blieskastel-Mitte, Biesingen, Niederwürzbach und Altheim-Böckweiler, deren Mitgliederstärke 72 beträgt. Infos: Stadt-Jugendfeuerwehrbeauftragter Michael Massl, Telefon (06842) 6367. hh






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