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Quelle: Blieskasteler Nachrichten
Datum: Freitag, 23. Januar 2004

Niederwürzbacher Wehr begeht Jahrehausptversammlung

Anbau an Feuerwehrhaus geplant

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Niederwürzbacher Wehr stand das Thema Anbau an das Feuerwehrhaus zur Schaffung der dringend benötigten Umkleide- und Sanitärräume. "Es ist ein unhaltbarer Zustand unter welchen beengten und unfallträchtigen Verhältnissen, direkt neben den Einatzfahrzeugen in einem etwa nur 1 Meter breiten Korridor, den Auspuffgasen ausgesetzt, die alarmierten Wehrleute in der Einsatzhektik ihre Schutzausrüstung anziehen müssen", so Servatius zur Begründung. Mögliche Unfallgefahren sieht auch die zuständige Berufsgenossenschaft, die Unfallkasse Saar, anlässlich eines turnusmäßig durchgeführten Ortstermines. Die Unfallkasse hat die Stadt daher angemahnt, für Abhilfe zu sorgen. Mit einem Anbau an das Feuerwehrhaus direkt an die Fahrzeughalle könnte dieses Problem gelöst werden. Neben separaten Umkleideräumen für Männer und Frauen sollten auch entsprechende sanitäre Einrichtungen geschaffen werden. "Denn viele Einsätze müssen heutzutage unter Einsatz von Atemschutzgeräten und Schutzausrüstung durchgeführt werden; das gleiche gilt für die praktischen Ausbildungsmaßnahmen. Nach diesen schweißtreibenden Tätigkeiten müssen doch Duschmöglichkeiten vorhanden sein", setzt Servatius seine Ausführungen fort. "Wer die Gleichberechtigung für Frauen propagiert und den Feuerwehrdienst für Frauen öffnet, muss auch die notwendigen baulichen Maßnahmen für getrennte Umkleide- und Duschräume in die Wege leiten", wendet sich Servatius an die kommunalpolitischen Entscheidungsträger. Da auch die Feuerwehr in Niederwürzbach längst keine reine Männerdomäne mehr sei, müsste nicht zuletzt auch aus diesem Grund der Anbau realisiert werden. Der Löschbezirk ist bereit, sich an den Baumaßnahmen mit Eigenleistungen zu beteiligen. Wehrführer Nehlig sieht ebenfalls die Notwendigkeit eines Anbaues und erläutert: "Nach dem von ihm in Zusammenarbeit und Übereinstimmung mit allen Löschbezirksführern erarbeiteten Prioritätenkatalog für anstehende Investitionsmaßnahmen im Bereich des Feuerwehrwesens der Stadt Blieskastel steht der Anbau an das Feuerwehrhaus in Niederwürzbach jetzt auf dem ersten Rang". Nehlig wird sich bei den jetzt anstehenden Vorberatungen für den Haushalt 2004 dafür einsetzen, dass entsprechende Mittel eingestellt werden. Löschbezirksführer Henry Servatius will die Angelegenheit schnellst möglich mit den Niederwürzbacher Mandatsträgern erörtern und um Unterstützung für das Anliegen des Löschbezirkes werben. Hinsichtlich der Personalsituation konnte Löschbezirksführer Henry Servatius eine leichte Verbesserung vermelden. Zurzeit gehören eine Feuerwehrfrau und 31 Feuerwehrmänner dem Löschbezirk Niederwürzbach an. Die Sollstärke liegt zwar bei 37 aktiven Feuerwehrangehörigen, doch gegenüber dem Jahr 2002 konnten 3 neue Feuerwehrleute und 2 Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr vermeldet werden. Die Jugendfeuerwehr erfreut sich zur Zeit mit 18 Mitgliedern, davon 10 Mädchen, über großen Zuspruch "Das lässt uns optimistischer in die Zukunft schauen", so Servatius. Es gäbe dennoch keinen Grund zur Entwarnung. Man werde sich zusammensetzten und überlegen, wie man weiterhin Bürgerinnen und Bürger für den aktiven Feuerwehrdienst gewinnen kann.

Im abgelaufenen Jahr 2003 wurde die Feuerwehr Niederwürzbach zu 18 Einsätzen gerufen, wobei ca. 275 Einsatzstunden abgeleistet wurden. "Ein normaler Jahresverlauf", so Servatius im Hinblick darauf, dass im Jahr 2002 ebenfalls 18 Einsätze zu Buche standen. Von den 1560 möglichen Übungsstunden leistete die Wehr gerade einmal 61,7 %. Servatius begründet dies mit der relativ hohen Anzahl an Wechselschichtarbeitern im Löschbezirk. "Das Fundament unsere Tätigkeit ist die Ausbildung", so Servatius und appellierte dabei an jeden Einzelnen, so oft wie möglich die Dienstabende zu besuchen. In seinem Jahresbericht wies der Löschbezirksführer auf den dennoch sehr hohen Ausbildungsstand des Löschbezirkes hin. So konnten 2003 vier Personen an Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule teilnehmen. Die Wehrleute wurden in den Bereichen Strahlenschutz, Technische Hilfeleistung und als Gruppenführer ausgebildet. Ein Wehrmann nahm am Lehrgang für Gerätewarte teil. Bei den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen wurden Schriftführer Andreas Motsch und Kassenwart Hans-Clemens Stephan einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der stellvertretende Ortsvorsteher Kurt Schwarz bedankte sich bei der Feuerwehr für das Engagement und die geleistete Arbeit. Wehrführer Wolfgang Nehlig wies in seiner Rede darauf hin, dass das heutige Einsatzgeschehen eine erhebliche Mehrarbeit erfordert. Mit immer weniger Personal müssen vermehrt komplizierte Einsätze bewältigt werden. Nehlig lobte den Ausbildungsstand im Löschbezirk und bedankte sich bei den vielen Niederwürzbacher Helfern, die zusätzlich noch Ämter und Aufgaben für das gesamte Stadtgebiet ausfüllen. So kommt z. B. der Fachberater des Gefahrstoffzuges aus Niederwürzbach. Ebenso engagieren sich die Würzbacher Wehrleute in der Kleiderkammer und als Ausbilder auf städtischen Lehrgängen. Der Leiter Atemschutz und stellvertretende Wehrführer, Werner Breier, sowie der Stadtjugendwart, Michael Massl, sind ebenfalls Angehörige des Löschbezirks Niederwürzbach. Verdiente Feuerwehrangehörige wurden an diesem Abend geehrt. Hans-Clemens Stephan und Roland Hammann wurden von Wehführer Nehlig für 30-jährige Mitgliedschaft mit den Dienstzeiturkunden des Landrates ausgezeichnet. Hans-Georg Hemmerling wurde für 25 Jahre Dienstzeit das silberne Ehrenzeichen verliehen. Christian Degel wurde für seine 20-jährige Dienstzeit in der Wehr geehrt. Sebastian Weber wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

An diesem Abend wurden auch zwei Wehrleute neu in ein Amt berufen. Lutz Backes wurde zum neuen Beauftragten für die Jugendfeuerwehr ernannt und Thomas Franz übernimmt die Arbeit des Gerätewartes von seinem Vorgänger Walter Groh. Löschbezirksführer Servatius wünschte den neuen Amtsinhabern eine glückliche Hand für ihre künftigen Aufgaben und überreichte Walter Groh als kleines Dankeschön für seine langjährige Tätigkeit ein Buchgeschenk. Der Stadtjugendwart Michael Massl bedankte sich bei Lutz Backes für seine Bereitschaft, die Geschicke der Jugendarbeit zu leiten. Im Jahr 2003 nahm die Jugendfeuerwehr Niederwürzbach 8 neue Angehörige auf. Obwohl 2003 kein Jugendwart gefunden wurde, konnte die Zahl der Mädchen und Jungen auf 18 erhöht werden. Die im Juli abgeleistete Jugendflamme der Stufe 2 haben alle 26 Teilnehmer der Stadt Blieskastel bestanden, darunter 1 Mädchen und 3 Jungen aus Niederwürzbach. "Das zeigt nach wie vor den hohen Ausbildungsstand der Jugendlichen", so Massl. Zum 31.12.2003 bestand die Jugendfeuerwehr der Stadt Blieskastel aus 207 Jugendlichen, davon 46 Mädchen. Die Jugendfeuerwehr ist wieder "in", betonte Massl.






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