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Funktionsweise und Anwendungsgebiete von Rauch-, Gas- und Hitzemeldern

Noch immer sterben jährlich über 600 Menschen bei Wohnungs- und Hausbränden. Mehr als ein Drittel der Brände entstehen statistisch gesehen nachts. Dabei sterben viele Menschen nicht an den Folgen der Flammen sondern durch Rauchgasvergiftung. Diese Rauchtoten hatten keine Chance gegen den sich sehr schnell ausbreitenden Brandrauch. Bereits wenige Atemzüge des Rauches reichen aus, um das Bewusstsein zu verlieren. Kurz darauf tritt der Tot ein.
Neuste Umfragen haben wieder einmal gezeigt das viele Bundesbürger sehr unzureichend über die Risiken bei Wohnungsbränden informiert sind. Dies kann fatale Folgen haben. Eine Großzahl der Bürger war der Annahme, sie hätten ca. 10 Minuten Zeit um die Wohnung bzw. das Haus zu verlassen. Ein lebensgefährlicher Irrtum. Es bleiben lediglich ca. 4 Minuten Zeit dem Feuer unbeschadet zu entkommen. Viele Personen waren auch der Annahme das offenes Feuer oder glühende Zigaretten die häufigste Brandursache wären. Dies ist auch ein Irrtum denn, gerade Fernseher, Videorecorder, Stereoanlagen aber auch einfache Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschine oder Toaster stehen mittlerweile rund um die Uhr unter schleichendem Strom. Und genau hier lauert die Gefahr.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel [Gefahren im Haushalt].
Wie funktioniert ein Rauchmelder?
Foto-optische Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Das heißt im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer in der regelmäßig Lichtstrahlen von einer Leuchtdiode ausgestrahlt werden. Ist diese Rauchkammer nun rauchfrei wird das Licht nicht reflektiert. Rauchgas besteht aus einer großen Menge an Partikeln, die diese Reflektion stören. Bereits geringe Mengen an Rauch in der Rauchkammer reflektieren das Licht auf eine Fotolinse und lösen Alarm aus. Der Rauchmelder piepst solange bis sich kein Rauch mehr in der Kammer befindet. Die Lautstärke der Geräte liegen zwischen 83 und 87 dB. Auch im Tiefschlaf wird diese Lautstärke als störend empfunden und man wacht auf.
Rauchmelder werden im Handel meist als batteriebetriebene Geräte angeboten. Dies hat zwei entscheidende Vorteile: Sie können von jedermann innerhalb kurzer Zeit montiert werden und sind auch bei Stromausfall noch betriebsbereit. Bei herkömmlichen Alkaline-Batterien ist ein Wechsel der Batterien erst nach ca. 2-3 Jahren erforderlich. Sollte die Batterie zu schwach werden, werden Sie ca. 30 Tage lang einen immer wieder kehrenden einzelnen Piepston hören. Ferner lassen sie die Geräte durch einen einzelnen Tastendruck überprüfen. Es werden auch Rauchmelder angeboten die an die 230 Volt Hausleitung angeschlossen werden. Diese Geräte verfügen über einen gewissen Notstromspeicher. Sowohl die batteriebetriebenen als auch die 230 Volt Geräte können mit bis zu 30 Meldern gekoppelt werden.
Gasmelder verschaffen Sicherheit im Umgang mit einer unverzichtbaren Energiequelle. Auch hier ist es wichtig frühzeitig gewarnt zu werden. Bereits ab einer Konzentration von unter 1 % alarmiert der Gasmelder mit einer Lautstärke von ca. 85 dB. Diese Geräte werden einfach in eine freie Steckdose gesteckt und sind dann umgehend betriebsbereit. Eine Erweiterung zu dem og. Rauchmelder ist noch ein sogenannter CO-Melder (Kohlenmonoxid). Gerade bei Wohnungen mit offenen Kaminen sind auch diese Geräte unverzichtbar. Wie schnell ist der Kamin verstopft? In Verbindung mit Rauchmeldern haben Sie hier ein Optimum an Sicherheit.
In der Küche ist ein Wärmemelder zu empfehlen, dieser löst bei übermäßiger Hitze aus, nicht bei Rauch. Auch in Raucherzimmern oder in Zimmern mit offenem Kaminofen ist ein Hitzemelder zu empfehlen.

Verteilung der Rauchmelder

Achten Sie besonders darauf, wie Sie die Rauchmelder im Haus verteilen. Sie können einen Mindestschutz wählen, oder die Anordnung optimieren. Wir raten dazu, in jedem Raum mit elektrischen Geräten, die sich im Daurbetrieb befinden könnten, einen Rauchmelder zu installieren. Montieren Sie in der Küche einen Hitzemelder und entsprechend Ihrer Energieversorgungsart zusätzlich Gasmelder im Haus. Ihr örtlicher Händler für Feuerschutzgeräte wird Sie kompetent beraten.

Musterbeispiel


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Autor: Lutz Backes






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