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Berufsfeuerwehrtag 24.09. - 25.09.2005

Am 24.09.05 veranstaltete der Löschbezirk Niederwürzbach für die Jugendfeuerwehr einen so genannten Berufsfeuerwehrtag, ganz im Sinne wie die "Großen" von der Berufsfeuerwehr Saarbrücken.

Ziel dieser Veranstaltung war die Zusammenarbeit in der Gruppe zu stärken, eigenverantwortliches Handeln der Jugendlichen zu fördern und zu zeigen, wie groß das Spektrum einer Berufsfeuerwehr sein kann.

Los ging es am Samstagmorgen um 08:00 Uhr mit dem Einzug der sechs Jugendlichen.

Dank der Betreuerinnen Sabrina Groh und Bettina Mayer, die auch aktiv am Übungseinsatzgeschehen teilnahmen, konnten beide Autos mit jeweils sechs Personen besetzt werden. Die beiden Betreuerinnen füllten die Mannschaft des LF 8/6 auf. Somit konnten beide Fahrzeuge mit einer Staffel (sechs Personen) besetzt werden.

Gegen 08:20 Uhr war es soweit, der Berufsfeuerwehrtag konnte richtig beginnen. Die Jugendlichen wurden auf die einzelnen Fahrzeuge aufgeteilt. Nach einer kurzen Ansprache durch den Löschbezirksführer Henry Servatius und den Jugendfeuerwehrbeauftragten Lutz Backes, hatten die Jugendlichen die Aufgabe mit ihren Maschinisten und Gruppenführern die Fahrzeuge auf Vollständigkeit zu überprüfen.

Gegen 09:00 Uhr wurde ein gemeinsames Frühstück eingenommen, das durch die Jugendlichen unter der Aufsicht von Uwe Mayer zubereitet wurde.

Es dauerte nicht lange, bis um 09:20 Uhr das erste Mal der Hausalarm ertönte und die Jugendlichen zu ihrem ersten Einsatz ausrücken durften. Angenommen war ein PKW-Brand im Bereich des Motocrossgeländes "Lettkaul". Mit Sondersignalen wurde die Einsatzstelle angefahren. Die Straßen wurde voll gesperrt und der PKW mit dem Schnellangriff Schaum abgelöscht. Dabei wurde kein Schaummittel verwendet.

Wieder eingerückt hieß es die Schulbank drücken. Durch den Wachleiter und Jugendfeuerwehrbeauftragten Lutz Backes wurde die Feuerwehrdienstvorschrift 3, die Staffel im Löscheinsatz, in Theorie und Planspiel durchgenommen. Um 11:00 Uhr ertönte der Hausalarm erneut. Anwohner im Bereich des Junkerwaldes meldeten eine Katze auf einem Baum. Mittels Steckleiter konnte die Katze "munter und gesund" gerettet und an den Besitzer übergeben werden.

Nach der Rückfahrt hieß es für einen Teil der Mannschaft Mittagessen zubereiten. Unterdessen wurde die Mannschaft des LHF angefordert, um die Motocrossstrecke zu Bewässern. Dort fand an diesem Tag ein Wettbewerb statt. Das LHF 16/25 versorgte eine C-Leitung des Veranstalters mit Wasser und bewässerte selbst einen Teil des Startbereiches mit dem Schnellangriff.

Zurück in Niederwürzbach durften sich die Teilnehmer am Mittagessen erfreuen. Putenschnitzel mit Nudeln und Salat wurde von den Jugendlichen serviert.

Noch nicht richtig fertig mit Essen ertönte um 13:40 Uhr der Hausalarm erneut. Über die Zentrale wurde eine auf dem Wasser treibende Person gemeldet. Beide Fahrzeuge fuhren die Freizeitanlage am Niederwürzbacher Weiher an. Mittels Rettungsboot konnte die Person aus dem Niederwürzbacher Weiher gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde, war praktischer Dienst angesagt. In Hinblick auf die bevorstehende Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren der Stadt Blieskastel wurden Saugleitungen aufgebaut , da der Löschbezirk Niederwürzbach dieses Jahr mit der Wasserentnahme aus einem offenem Gewässer beauftragt ist.

Noch nicht richtig angefangen ertönte zum vierten Mal der Hausalarm. Angenommene Lage war eine hilflose Person in einer Wohnung. Am Einsatzort in der Kirkeler Straße eingetroffen, mussten die Jugendlichen eine hilflose Person aus dem ersten Obergeschoss retten. Bei diesem Einsatz kam erschwerend hinzu, dass die Haustür verschlossen war. Zwei Trupps gingen mittels zweier Steckleiterteile auf den Balkon, um von dort aus in die Wohnung zu gelangen. Ein Trupp betreute die Person, während der andere Trupp für den Rettungsdienst und weitere Kameraden die Haustür öffnete. Auch bei diesem Einsatz konnte die Person nach ca. 40 Minuten an den Rettungsdienst übergeben werden.

Am Gerätehaus wieder angekommen und in Vorfreude auf ein Stück Kuchen ertönte um 16:00 Uhr der Gong erneut. Wiederum mit Sondersignal ging es raus zu einem Wohnhausbrand im Kellerfeld. Nachdem die Strasse voll gesperrt war, konnte man sich voll auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Nach etwas mehr als 20 Minuten konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Zum Einsatz kamen 3 C-Rohre. Nachdem alles an der Einsatzstelle unter den Augen einiger Schaulustiger abgebaut war, hieß es Rückfahrt ins Gerätehaus. Dort angekommen wurden erst einmal wieder beide Fahrzeuge auf Vordermann gebracht. Dazu gehörten Schläuche austauschen, Wassertank auffüllen und Reinigen des Fahrzeuges. Nach diesem Einsatz konnten alle eingesetzten Kräfte sich dann endlich bei dem einen oder anderen Stück Kuchen stärken. Der für diesen Zeitraum eingeplante praktische Dienst wurde ausgesetzt, da sich bei einigen bereits Ermüdungserscheinungen andeuteten.

Gegen 18:00 Uhr war Abendessen angesagt. Ab 19:00 Uhr begann die mir großer Spannung erwartete Bereitschaft. Mit der Vorfreude war es um 18:30 Uhr vorbei. Beide Fahrzeuge wurden zu einem Containerbrand in der Hans-Böckler-Straße gerufen. Schon auf der Anfahrt waren dichte Rauchwolken zu sehen, und auch bei diesem Einsatz waren viele Schaulustige anwesend. Unter Vornahme von beiden Schnellangriffen konnten rasch 2 brennende Papiercontainer abgelöscht werden.

Nachdem beide Fahrzeuge wieder im Gerätehaus angekommen und ihre Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, war die Freude groß sich endlich auf die Couch nieder zulassen und bei einer DVD zu relaxen. Gezeigt wurde der Film "Ice Age".

Auch hier währte die Freude nur kurz, denn um 19:30 Uhr wurden die Floriansjünger zu ihrem mittlerweile sechsten Einsatz gerufen. Anwohner aus dem Niederwürzbacher Ortsteil Seelbach meldeten in der Strasse "Zum Hirtengarten" einen umgestürzten Baum. Mit drei Trupps wurde der Baum mittels Bügelsäge klein geschnitten und bei Seite geräumt.

Um 22:00 Uhr, einige waren bereits auf dem Weg ins Bett, ging es wieder raus. Zwei PKW kollidierten in der Würzbachhallenstrasse, ein PKW war in Brand geraten. Bei diesem Einsatz mussten die Jugendlichen neben zwei verletzten Personen noch einen brennenden PKW mittels Schnellangriff ablöschen, Licht an der Einsatzstelle aufbauen, sowie auslaufende Betriebsmittel aufnehmen. Vorbildlich betreuten zwei Trupps die sich noch in ihrem Fahrzeug befindlichen Personen um sie anschließend mittels Rettungstrage aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Nachdem auch dieser Einsatz abgearbeitet war hieß es Nachtruhe.

Diese währte genau bis 02:30 Uhr, als zu nachtschlafender Zeit der Hausalarm zum neunten Mal erklang. Die Einsatzzentrale informierte den Einsatzleiter über einen BMA-Alarm im Industriegebiet bei einer dort ansässigen Firma. Mehrere Trupps erkundeten die Lage. Ein Brand war nicht festzustellen, es handelte sich um einen Fehlalarm.

Gegen 03:00 Uhr am Standort zurück, freute man sich auf eventuell noch ein paar Stunden Schlaf. Mit diesem Traum war es um 06:30 Uhr vorbei. Flächenbrand in der Hölderlinstraße. Unter Vornahme von drei C-Rohren wurde das Feuer bekämpft. Die Einsatzstelle wurde entsprechend ausgeleuchtet.

Gegen 07:20 Uhr waren beide Fahrzeuge wieder am Standort und einsatzbereit. Am Sonntag um 08:00 Uhr waren 24 Stunden geschafft, in denen 11 Einsätze abgearbeitet wurden.

Nach einem gemeinsamen Frühstück fand mit allen Beteiligten eine Nachbesprechung statt. In seiner Ausführung fand der Jugendfeuerwehrbeauftragte Lutz Backes, dass die Veranstaltung als solches sehr gut gelaufen war. Er bedankte sich ins besondere bei den Kameradinnen Sabrina Groh und Bettina Mayer, bei den Kameraden Sebastian Weber und Thomas Franz als Maschinisten, Michael Massl und Patrik Henner als Staffelführer. Besonderen Dank galt dem Kameraden Christian Märkert, der sich das komplette Einsatzgeschehen vorbereitet hatte, sowie dem Löschbezirksführer Henry Servatius, der die Einsatzzentrale besetzte. Positiv war zu vermerken, dass sich selbst bei den Nachteinsätzen keine Unfälle bei den Beteiligenten ereignet hatten. Kleinere Fehler wurden nach den Einsätzen angesprochen. Alle Jugendliche zogen ebenfalls eine positive Bilanz, da sie bei den Einsätzen Gerätschaften vornehmen konnten, die sonst bei den eigentlichen Übungen der Jugendfeuerwehr eher selten zum Zuge kommen. Auch von Seiten der Staffelführer wurde eine positive Bilanz gezogen.
[Bildergalerie]

[Einsatzberichte]


Informationen
[Konzept Berufsfeuerwehrtag 2005 (PDF- 43 kB)]
[Alarmdepesche Berufsfeuerwehrtag 2005 (PDF - 51 kB)]
[Vorlage Alarmdepesche (doc) (ZIP - 4 kB)]
[Hausalarm (wav) (ZIP - 156 kB)]


Haben Sie Fragen, Kritik, oder Anregungen? Schreiben Sie uns!
Autor: Lutz Backes






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