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Jahreshauptversammlung 2005

Niederwürzbacher Wehr blickt sorgenvoll in die Zukunft

In den nächsten zwei bis drei Jahren sind aus der Jugendfeuerwehr keine Übernahmen zu erwarten, so der Beauftragte für die Jugendfeuerwehren der Stadt Blieskastel Michael Massl. Die entsprechenden Jahrgänge sind in der Jugendfeuerwehr zur Zeit nicht vertreten. Zur Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Niederwürzbach, die am 08. Januar 2005 stattfand, gab es aber auch positives zu vermelden. Sebastian Engels wurde aus der Jugendfeuerwehr von Löschbezirksführer Henry Servatius in den aktiven Dienst übernommen.

16 Einsätze hatte der Löschbezirk im Jahre 2004 zu bewältigen. Ein ruhiges Jahr, so der Löschbezirksführer. Ein blinder Alarm, sechs Kleinbrände, ein Mittel- sowie ein Grossbrand galt es abzuarbeiten. Siebenmal mussten die Feuerwehrfrauen und -männer zu Einsätzen mit technischer Hilfeleistung ausrücken.

Insgesamt 172 Einsatzstunden und 1024 Ausbildungsstunden absolvierten die drei Frauen und 31 Männer im Löschbezirk Niederwürzbach im abgelaufenen Jahr. Wehrführer Wolfgang Nehlig bekräftigte die Notwendigkeit einer guten Ausbildung, da die komplexer werdenden Einsätze nur von gut ausgebildeten Feuerwehrleuten absolviert werden können. Durch die Bauweise von Gebäuden und auch durch technische Neuerungen, z. B. in der Automobilindustrie, ist eine gute Ausbildung unerlässlich für die Feuerwehren. Im vergangenen Jahr besuchten 4 Kameraden aus Niederwürzbach die Landesfeuerwehrschule in Saarbrücken und absolvierten die Lehrgänge Zugführer 1 und 2, ABC-Einsatz 1 und 2, sowie den Lehrgang Technische Hilfeleistung. Ein Feuerwehrmann aus dem Löschbezirk wurde zum Maschinisten für Löschfahrzeuge ausgebildet. Nehlig lobte die Ausbildungsbereitschaft und vermeldete, dass im Jahr 2005 auch drei Niederwürzbacher Feuerwehrmänner fest zu Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule angemeldet sind. Neben den Lehrgängen für Gruppen- und Zugführer wird ein Kamerad auch die Lehrgänge Atemschutzgerätewart und das Messpraktikum ABC-Einsatz besuchen.

Wolfgang Nehlig bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Löschbezirk. Immerhin haben der stellvertretende Wehrführer Werner Breier und der Beauftragte für die Jugendfeuerwehren der Stadt Blieskastel Michael Massl ihre Heimat im Niederwürzbacher Löschbezirk. Christian Märkert engagiert sich in der Atemschutzwerkstatt der Stadt Blieskastel und steht als Ausbilder der Feuerwehr zur Verfügung. Eine Frau und zwei Männer aus Niederwürzbach betreuen auch die Kleiderkammer der Blieskasteler Feuerwehren.

Der Ortsvorsteher von Niederwürzbach bedankte sich für die geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten. Angesichts eines schweren Einsatzes im vergangenen Jahr habe es sich wieder gezeigt, dass das Leid der Betroffenen ohne die Feuerwehr noch grösser wäre. Welsch vermeldete, dass in diesem Haushaltsjahr 25.000 € zur Verfügung stehen, um das defekte Dach des Gerätehauses zu Sanieren. Er betonte weiterhin, dass seine Fraktion im Stadtrat keine Zusammenlegung von Feuerwehren anstrebe.

Im Jahr 2005 werden die Löschbezirke Aßweiler und Biesingen ein Zeltlager am Niederwürzbacher Weiher organisieren. Das Gelände ist für eine solche Veranstaltung optimal. Selbst auswärtige Jugendfeuerwehren, wie z.B. die Jugendfeuerwehr der Stadt Heidelberg, haben dort schon ihr Zeltlager abgehalten.

Während des Zeltlagers haben die Jugendlichen aus Blieskastel auch die Gelegenheit, die Jugendflamme der Stufe 2 und 3 abzulegen. Bedarf für diesen Ausbildungsnachweis der Stufe 3 gibt es derzeit nur bei den Jugendfeuerwehren der Stadt Blieskastel, so Michael Maasl. Der Leistungsnachweis der Stufe 3 fordert von den Jugendlichen u. a. Kenntnisse im Bereich Feuerwehrtechnik und Erste Hilfe.

Lutz Backes, Jugendwart des Löschbezirkes, resümierte in seinem Bereicht sein erstes Jahr in diesem Amt. Mit einem durchschnittlichen Dienstbesuch von 65% zeigte er sich nicht zufrieden. Allerdings zog er eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres. So haben neun Mädchen und Jungen die Jugendflamme der Stufe 1 im Sommer abgelegt. Derzeit engagieren sich 16 Jugendliche, davon 7 Mädchen, in der Jugendfeuerwehr des Löschbezirkes. Sabrina Groh konnte im vergangenen Jahr von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden. Besonders hat sich Backes für die Unterstützung in seinem ersten Jahr in diesem Amt bei den Kameraden Michael Massl und Christian Märkert bedankt, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen.
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Autor: Sebastian Weber






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